Der Griechische Bergtee zählt zu den ältesten und beliebtesten Kräutertees Europas. In Griechenland ist er nicht nur ein Alltagsgetränk, sondern ein Stück Kulturgeschichte – traditionell gesammelt in hochgelegenen Bergregionen und seit Jahrhunderten geschätzt für seine wohltuenden Eigenschaften. Heute erlebt er auch international ein Comeback, sowohl im B2C-Markt für funktionale Tees als auch als Rohstoff für Nahrungsergänzungsmittel.
Herkunft und Botanik
Griechischer Bergtee stammt von Pflanzen der Gattung Sideritis, die in felsigen Höhenlagen Südeuropas wachsen. Besonders bekannt sind Arten wie Sideritis scardica, Sideritis raeseri oder Sideritis syriaca.
Die Pflanzen gedeihen bevorzugt in Höhen über 1.000 Metern, wo intensive Sonneneinstrahlung, mineralreiche Böden und große Temperaturschwankungen die Ausbildung ihrer sekundären Pflanzenstoffe fördern. Traditionell wird der Tee von Hand geerntet und als ganze Blüten- und Stängelteile getrocknet.
Traditionelle Verwendung
In Griechenland wird Bergtee seit der Antike genutzt. Sein Name „Sideritis“ leitet sich vermutlich vom griechischen Wort für Eisen ab – möglicherweise, weil er früher zur Behandlung von Verletzungen durch Eisenwaffen verwendet wurde.
Bis heute gilt der Tee als klassisches Hausmittel bei:
- Erkältungen und Husten
- Verdauungsbeschwerden
- allgemeiner Schwäche oder Müdigkeit
Oft wird er pur getrunken oder mit Honig und Zitrone kombiniert.
Inhaltsstoffe und wissenschaftliches Interesse
Moderne Analysen zeigen, dass Griechischer Bergtee reich an bioaktiven Substanzen ist, darunter:
- Polyphenole und Flavonoide
- ätherische Öle
- Phenylpropanoide
- antioxidative Verbindungen
Studien deuten darauf hin, dass Extrakte aus Sideritis antioxidative, entzündungshemmende und neuroprotektive Eigenschaften besitzen könnten. Besonders spannend ist das wachsende Interesse an möglichen Effekten auf kognitive Funktionen und Stressresistenz – Themen, die auch im Bereich funktioneller Nahrungsergänzungsmittel zunehmend relevant sind.
Studien:
- https://www.mdpi.com/2072-6643/10/8/955
- https://clinicaltrials.gov/study/NCT03475823
- https://www.mdpi.com/1422-0067/25/3/1840
Wussten Sie es?
In Griechenland nennt man den Bergtee oft liebevoll „Tee der Hirten“. Der Grund: Hirten tranken ihn traditionell täglich in den Bergen, weil er dort überall wächst – und viele Griechen sind überzeugt, dass genau dieser Tee zu ihrer außergewöhnlich hohen Lebenserwartung in Bergregionen beigetragen hat.
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