Proteine sind längst nicht mehr nur ein Thema für Fitnessfans. Sie spielen eine zentrale Rolle für Gesundheit, Energie und Wohlbefinden – und pflanzliche Proteine sind dabei so gefragt wie nie. Ob vegan, flexitarisch oder einfach neugierig: In diesem Beitrag schauen wir uns an, was Proteine eigentlich machen, welche pflanzlichen Quellen besonders beliebt sind und warum pflanzliche Proteinprodukte mehr sind als nur ein Trend.
Was sind Proteine?
Proteine (Eiweiße) gehören zu den wichtigsten Bausteinen unseres Körpers. Sie bestehen aus Aminosäuren – und diese Aminosäuren nutzt der Körper, um ständig zu reparieren, aufzubauen und zu regulieren.
Sie sind unter anderem wichtig für:
- Muskeln, Haut, Haare und Nägel
- Enzyme und Hormone
- Immunsystem
- Transport von Nährstoffen (z. B. im Blut)
- Regeneration nach Belastung oder Krankheit
Man unterscheidet grob zwischen essentiellen Aminosäuren (die wir über die Ernährung aufnehmen müssen) und nicht-essentiellen (die der Körper selbst herstellen kann).
Warum pflanzliche Proteine immer beliebter werden
Pflanzliche Proteine haben in den letzten Jahren einen richtigen Image-Boost bekommen – aus mehreren Gründen:
- Sie passen zu modernen Ernährungsstilen: Viele Menschen essen heute bewusst „mehr pflanzlich“, ohne strikt vegan zu leben.
- Sie sind oft leichter im Alltag integrierbar: Proteinshakes, Riegel oder proteinreiche Bowls – pflanzliche Proteine lassen sich schnell und unkompliziert einbauen.
- Nachhaltigkeit spielt eine Rolle: Pflanzliche Proteinquellen werden häufig als ressourcenschonender wahrgenommen als tierische.
- Viele vertragen sie besser: Vor allem Menschen, die empfindlich auf Milchprodukte reagieren, greifen gern zu pflanzlichen Alternativen
Beliebte pflanzliche Proteinquellen im Überblick
- Erbsenprotein – der Allrounder: Erbsenprotein ist eine der beliebtesten Basis-Zutaten in veganen Proteinpulvern.
- neutraler bis leicht „erdiger“ Geschmack, gute Sättigung, häufig gut verträglich
- Besonders interessant: Erbsenprotein ist reich an Lysin, einer essentiellen Aminosäure, die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln eher knapp sein kann.
- Sojaprotein – der Klassiker mit vollständigem Profil: Soja ist eine der wenigen pflanzlichen Proteinquellen, die von Natur aus ein vollständiges Aminosäureprofil mitbringt.
- Vorteile: sehr gut erforscht, hoher Proteingehalt, vielseitig (Tofu, Tempeh, Edamame, Proteinpulver)
- Reisprotein – mild und gut kombinierbar: Reisprotein hat einen eher milden Geschmack und wird häufig mit Erbsenprotein kombiniert.
- Reisprotein ist tendenziell höher in Methionin, während Erbsenprotein mehr Lysin liefert. Zusammen ergibt das ein rundes Aminosäureprofil.
- Hanfprotein – natürlich und ballaststoffreich: Hanfprotein ist nicht nur eine Proteinquelle, sondern bringt oft auch Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe mit.
- Typisch für Hanfprotein: leicht nussiger Geschmack, eher „vollwertig“ statt super isoliert, gut für Smoothies und Bowls
Gesundheitlicher Nutzen von Proteinen
Proteine können Muskelaufbau und -erhalt unterstützen (wichtig für Mobilität, Stoffwechsel und gesundes Altern), für längere Sättigung sorgen und können so die Gewichtskontrolle erleichtern. Außerdem können Proteine bei Regeneration und Leistungsfähigkeit helfen und sind wichtig für viele Körperfunktionen – inklusive Knochen und Immunsystem.
Wussten Sie es?
Wussten Sie, dass der Körper jeden Tag große Mengen Protein neu auf- und abbaut?
Ein Teil der Aminosäuren wird ständig recycelt – trotzdem brauchen wir regelmäßig Nachschub über die Ernährung, weil essentielle Aminosäuren nicht gespeichert werden können wie z. B. Fett.
Kurz: Protein ist nicht nur „Baustoff“, sondern ein täglicher Kreislauf.
Unsere Produkte
Wir bieten verschiedene Proteinpulver an. Stöbern Sie gern in den Produkten und melden Sie sich für Ihr unverbindliches Angebot.
Haftungsausschluss
Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass bei den oben genannten Aussagen teilweise weitere Forschungen sowie Studien notwendig sind, um diese wissenschaftlich zu belegen. Daher können aktuell nicht alle Aussagen von der Schulmedizin anerkannt werden.
Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen zu gesetzlichen Regelungen, Zulassungen und Einsatzmöglichkeiten von Rohstoffen basieren auf sorgfältiger Recherche und unserem aktuellen Kenntnisstand (Stand: Juli 2025). Wir übernehmen jedoch keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der Angaben.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel unterliegen laufenden Änderungen. Für die Verwendung von Rohstoffen und gesundheitsbezogenen Angaben ist daher stets eine eigenverantwortliche Prüfung der jeweils geltenden Vorschriften, EU-Verordnungen und Zulassungslisten durch den Hersteller oder Inverkehrbringer erforderlich.
Bei rechtlichen Unsicherheiten empfehlen wir, Fachjurist:innen oder die zuständigen Behörden zu konsultieren.